Otto Dix (2. Dezember 1891/Gera - 25. Juli 1969/ Singen) zog 1933 nach seiner Entlassung als Professor für Bildende Künste an der Dresdener Akademie durch die Nationalsozialisten an den Bodensee. Zunächst wohnte er auf Schloss Randegg, das seinem Schwager Dr. Hans Koch gehörte. 1936 zog er auf die Höri nach Hemmenhofen in das für ihn uns seine Familie von Dresdener Architekten Arno Schelcher entworfene Haus.

Das Haus  am Westrand von Hemmenhofen gelegen, ist mit seiner Hauptachse nach Süden orientiert, so dass der Blick über den See und das gegenüberliegende Ufer schweifen kann. Hier lebte Dix bis zu seinem Tode und hier entstand auch ein Grossteil eines künstlerischen Werkes.

Auf die engagierte Initiative des Fördervereins Otto-Dix-Haus-Hemmenhofen, der Familie Dix und der Gemeinde Gaienhofen konnte 1991 das ehemalige Wohn- und Atelierhaus der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Die Zielsetzung des Fördervereins ist es, das Haus zu erhalten und das Leben und Schaffen von Otto Dix an diesem Ort zu dokumentieren.

Die Dauerausstellung zeigt das Leben und Arbeiten von Otto Dix mit einem Schwerpunkt auf der Zeit am Bodensee. Das Schaffen von Otto Dix am Bodensee, wo er 35 Jahre seines Lebens verbrachte, wird in Zusammenhang mit seinem Gesamtwerk in Archivalien, Photos und Schriften dokumentiert. In seinem Atelier mit der markanten Fensterfront sind neben einer kleinen Sammlung von Gemälden, Zeichnungen und Graphiken Malutensilien und Sammlungsgegenstände, die sich auf seinen Stillleben wieder finden, ausgestellt.

                              Otto-Dix-Haus                                     
Otto Dix-Weg 6
78343 Gaienhofen-Hemmenhofen
Tel 07735 3151
Internet: www:otto-dix-haus.com